11. März 2026

Am 11. März 2026 fand die letzte Masterclass unseres ersten Batches statt. Nach Monaten intensiver Arbeit an Geschäftsmodellen, Markteintritt und Finanzierung stand diesmal nicht das Unternehmen, sondern die Person dahinter im Mittelpunkt: der Gründer selbst.
Dr. Alexandra Treutler führte uns durch einen Tag, der vielen Teilnehmern die Augen öffnete: „Es geht heute um die Gründer als Person, nicht ums Unternehmen.“ Eine Erkenntnis, die oft übersehen wird, aber den Unterschied zwischen erfolgreichem Wachstum und Stagnation ausmacht.
„Man wollte Freiheit – und jetzt hängt es an einem selbst. Man ist selbst der Engpass.“ Diese Aussage eines Teilnehmers brachte das zentrale Problem vieler Gründer auf den Punkt. Was als Befreiung aus starren Strukturen begann, wird zum limitierenden Faktor für das eigene Unternehmen.
Die Masterclass machte deutlich: Vorbereitung ist der Schlüssel zum Wachstum. Aber nicht nur die Vorbereitung des Unternehmens, sondern vor allem die persönliche Entwicklung des Gründers. Mit Wachstum entsteht Verantwortung – und es muss ein bewusster Wandel stattfinden.
Dr. Treutler arbeitete mit uns die fundamentalen Unterschiede heraus:
Der typische Gründer ist ein Macher mit enormem Mut, der bewusst Risiken eingeht. Er arbeitet IM Unternehmen, entscheidet alles selbst und händelt Chaos durch pure Energie und persönlichen Einsatz. Sein Erfolg basiert auf Tempo und Improvisation.
Der erfolgreiche Leader hingegen bewahrt Ruhe, behält den Überblick und arbeitet AM Unternehmen. Er baut Entscheidungsstrukturen auf, delegiert Verantwortung mit Klarheit und nutzt Systeme sowie sein Team als Wirkhebel. Sein Wachstum entsteht durch Struktur und Kultur.
Diese Transformation ist nicht nur wünschenswert – sie ist überlebenswichtig. Wie Dr. Treutler betonte: „Führung bedeutet, dafür zu sorgen, dass andere handeln können – auch ohne euch.“
Block 2 der Masterclass konzentrierte sich auf ein oft vernachlässigtes Thema: die eigene Standortbestimmung. „Führung beginnt innen – nicht außen“, war eine der zentralen Erkenntnisse.
Besonders das Energie-Audit sorgte für Aha-Momente: Wer und was raubt mir Energie? Was gibt mir Kraft? Die Erkenntnis, dass Gründer oft ihre Zeit managen, aber selten ihre Energie, führte zu intensiven Diskussionen.
Ein Teilnehmer fasste es treffend zusammen: „Ich habe immer gedacht, wenn ich nur mehr Stunden arbeite, wird alles besser. Aber eigentlich muss ich verstehen, welche Aufgaben mich auslaugen und welche mich energetisieren.“
Der dritte Block öffnete eine neue Perspektive auf Teamführung. Das Riemann-Thomann-Modell zeigte auf, wie unterschiedlich Menschen ticken und was sie für Motivation brauchen.
Die Erkenntnis: „Wer weiß, was ein Mensch braucht, um motiviert zu sein, führt individueller und wirkungsvoller.“ Ein Teammitglied mit Schwerpunkt auf Nähe und Wechsel braucht regelmäßig neue Aufgaben und persönlichen Kontakt. Jemand mit Fokus auf Distanz und Dauer benötigt klare Briefings und schriftliche statt spontane Kommunikation.
Diese differenzierte Herangehensweise veränderte das Verständnis vieler Gründer für ihre Teams grundlegend.
Der abschließende Block zu Strukturen und Tools war hochpraktisch. OKRs, Stand-ups, Maßnahmenpläne und Organigramme – nicht als bürokratische Hürden, sondern als Instrumente, die Freiraum schaffen.
Ein besonders wertvoller Moment entstand bei der Organigramm-Übung: „Heute vs. in 12 Monaten.“ Viele Gründer erkannten erstmals bewusst, wo sie selbst noch stehen, obwohl sie dort nicht mehr stehen sollten.
Was diese letzte Masterclass besonders machte, waren die „Gespräche auf Augenhöhe“ – ein Eindruck, den mehrere Teilnehmer teilten. Hier ging es nicht um theoretische Konzepte, sondern um echte Herausforderungen echter Gründer.
Die Fragen waren konkret: „Welche Aufgabe würdest du gern sofort abgeben?“ Die Antworten ebenso: „Rechnungen schreiben“, „Mehr Unterstützung in der Entwicklung“, „Lieber AM Unternehmen arbeiten als IM Unternehmen.“
Mit dieser Masterclass endete Batch 1 unseres Programms. Aber wie Dr. Treutler zum Abschluss betonte: „Wachstum beginnt bei Dir – jeden Tag, in jeder Entscheidung. Unternehmen wachsen nur so weit, wie ihre Gründer bereit sind, sich selbst weiterzuentwickeln.“
Diese Erkenntnis nehmen unsere Gründer mit in ihre weitere Reise. Sie haben nicht nur gelernt, wie man ein Unternehmen aufbaut, sondern wie man sich selbst zu dem Leader entwickelt, den das Unternehmen braucht.
Der erste Batch ist zu Ende – aber für jeden einzelnen Teilnehmer beginnt jetzt die eigentliche Transformation: From Founder to Leader.
Die Erkenntnisse aus Batch 1 fließen bereits in die Planung für die kommenden Programme ein. Denn eines ist klar geworden: Die persönliche Entwicklung der Gründer ist genauso wichtig wie die Entwicklung ihrer Unternehmen.
Wer sich für kommende Batches interessiert oder mehr über unsere Masterclass-Reihe erfahren möchte: Sprich uns einfach an! Die nächste Generation von Leadern wartet bereits darauf, entdeckt zu werden.

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