Die Wildauer Konferenz für Künstliche Intelligenz 2026 (WiKKI26) war mehr als nur eine wissenschaftliche Fachkonferenz. Als Teil der Wildauer Wissenschaftswoche bot sie genau das, was wir als Reaktor.Wildau täglich leben: Die Verbindung zwischen Forschungsexzellenz und unternehmerischer Praxis. Ein Tag, der zeigte, warum die TH Wildau ein so wichtiger Partner für das Startup-Ökosystem in Brandenburg ist.
Prof. Dr. Tippe, Präsidentin der TH Wildau, brachte es in ihrer Eröffnungsrede auf den Punkt: Kooperation und Vernetzung sind der Schlüssel zum Erfolg – innerhalb und außerhalb der Hochschule. Die Zusammenarbeit mit Praxispartnern und anderen Hochschulen, wie dem HPI in Potsdam, ist nicht nur wünschenswert, sondern essentiell, um im Wettbewerb zu bestehen.
Diese Botschaft spiegelt exakt wider, wofür der Reaktor.Wildau steht: Wir sind die Brücke zwischen der wissenschaftlichen Exzellenz der TH Wildau und den praktischen Herausforderungen von Startups und Unternehmen.
Die WiKKI26 behandelte die drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie kann Künstliche Intelligenz zur Bewältigung der Zwillingstransformation aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit beitragen? Welche Rolle spielt KI beim Fachkräftemangel, der Energiekrise und dem Schutz vor Cyberangriffen?
Diese Fragen sind nicht nur akademisch interessant – sie sind hochrelevant für jedes Startup, das heute innovative Lösungen entwickelt.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Mensch-KI-Kollaboration und den Fragen zu Industrie 5.0. Wie entsteht Vertrauen zwischen Menschen und KI-Systemen? Wie gestalten wir Akzeptanz und sinnvolle Zusammenarbeit?
Für Startups sind das keine theoretischen Fragen, sondern praktische Herausforderungen beim Produktdesign. Die Diskussionen zeigten konkrete Ansätze, wie KI-Systeme so entwickelt werden können, dass sie Menschen unterstützen, statt sie zu ersetzen.
Die Konferenz beleuchtete KI-Anwendungen in Produktion, Logistik, Mobilität und Unternehmensorganisation. Besonders spannend war der Blick auf den öffentlichen Sektor – ein Bereich, der für viele Startups noch unentdecktes Potenzial bietet.
Die Diskussionen über KI in Diagnostik, Pharmaforschung und biotechnologischen Prozessen zeigten, wie vielfältig die Anwendungsmöglichkeiten sind. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig es ist, ethische und regulatorische Aspekte von Anfang an mitzudenken.
Ein besonders praxisrelevanter Bereich war Cybersicherheit und der Schutz kritischer Infrastrukturen. Für Startups, die KI-basierte Lösungen entwickeln, ist Security nicht nur ein technisches Feature, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Als Partner der WiKKI26 waren wir mit einem Stand vertreten – nicht nur als Beobachter, sondern als aktiver Teil des Ökosystems. Die Konferenz bot die perfekte Gelegenheit, unsere Rolle als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Startup-Praxis zu leben.
Wir trafen viele bereits verbundene Netzwerkpartner und konnten bestehende Kooperationen vertiefen:
Diese Gespräche zeigten, wie gut vernetzt das brandenburgische Innovationsökosystem bereits ist und welche Synergien noch gehoben werden können.
Besonders wertvoll waren die neuen Verbindungen:
Diese neuen Kontakte eröffnen spannende Möglichkeiten für gemeinsame Projekte und erweitern unser Netzwerk um wichtige Kompetenzen.
Auch die Gespräche mit Unternehmen wie Cleverano, notivo und Lan Com East waren bereichernd. Sie zeigten, wo etablierte Unternehmen Herausforderungen haben und wie Startups mit innovativen Lösungen ansetzen können.
Die Konferenz machte deutlich, warum der Standort Wildau für KI-Startups so attraktiv ist:
Die TH Wildau forscht an genau den Themen, die für Startups relevant sind: KI-Methoden, Datenmanagement, Cybersicherheit, nachhaltige Technologien. Diese Expertise ist nicht nur theoretisch verfügbar, sondern kann durch Kooperationen direkt genutzt werden.
Die WiKKI26 zeigte die Vielfalt und Stärke des brandenburgischen Innovationsnetzwerks. Für Startups bedeutet das Zugang zu Förderung, Beratung, technischer Expertise und potenziellen Kunden.
Die behandelten Themen – von Green AI über Mensch-KI-Kollaboration bis hin zu datengetriebenen Geschäftsmodellen – sind nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern direkt umsetzbar in Startup-Lösungen.
Die Konferenz brachte Forscher:innen, Fachleute aus der Praxis und Lehrende zusammen. Genau diese interdisziplinäre Herangehensweise brauchen Startups, um komplexe Probleme zu lösen.
Nicht zufällig fand am Abend der WiKKI26 unser Research2Startup-Format statt. Die Teilnehmenden konnten das wissenschaftliche Input der Konferenz direkt in Startup-Kontext übersetzen. Aus theoretischen Erkenntnissen wurden praktische Geschäftsideen, aus Forschungsergebnissen konkrete Anwendungen.
Dieses Zusammenspiel zeigt, was möglich ist, wenn Wissenschaft und Unternehmertum systematisch vernetzt werden.
Prof. Dr. Tippe betonte ihr starkes Interesse an den Ergebnissen der Konferenz und an einer Fortsetzung im nächsten Jahr. Das ist ein wichtiges Signal: Die TH Wildau sieht die WiKKI26 nicht als einmaliges Event, sondern als etablierte Plattform für den KI-Austausch.
Für den Reaktor.Wildau bedeutet das eine Verstetigung der Möglichkeiten, Wissenschaft und Startup-Praxis zu verbinden. Die neuen Kontakte, die vertieften Partnerschaften und die konkreten Projektideen, die aus der WiKKI26 entstanden sind, werden uns noch lange beschäftigen.
Die vielen Gespräche haben konkrete Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt:
Diese Projekte werden dazu beitragen, das Startup-Ökosystem in Brandenburg weiter zu stärken und die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis noch stabiler zu machen.
Ein großer Dank geht an Norman Günther, Anja Beuster und Jörg Reiff-Stephan für die exzellente Organisation der WiKKI26. Sie haben eine Konferenz geschaffen, die zeigt, wie wissenschaftliche Veranstaltungen aussehen sollten: praxisrelevant, vernetzend und zukunftsweisend.
Die WiKKI26 war ein perfektes Beispiel dafür, was entsteht, wenn Wissenschaft und Praxis aufeinandertreffen. Als Reaktor.Wildau freuen wir uns darauf, diese Verbindungen zu nutzen und gemeinsam mit unseren Partnern die nächste Generation von KI-Startups zu unterstützen.
Die Zukunft der KI wird nicht nur in Laboren und Hörsälen geschrieben, sondern in der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Unternehmertum. Die WiKKI26 hat gezeigt, wie diese Zusammenarbeit aussehen kann.

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